Kreistanzen
Tanzen ist ein Urbedürfnis des Menschen. Kreistanz ist eine der ältesten Tanzformen Europas. In der Antike wurde er bereits in Griechenland - oft mit kultischem Hintergrund – getanzt.
Erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts hat der Volkstanz und speziell der Kreistanz bei uns eine Wiederbelebung erfahren. Getragen von einem Gefühl der Zusammengehörigkeit wurden und werden verstärkt Kreistänze, z.B. aus Griechenland oder dem Balkan, ausserhalb ihres Ursprungsgebietes getanzt.
Eine ganz andere Richtung hat sich seitdem parallel zu den Folkloretänzen entwickelt: der sogenannte Sacred Dance, der auch als sakraler oder meditativer Tanz bezeichnet wird.
Als Grundlage dienen einfache Kreistänze. Im Gegensatz zu den tradierten Tänzen kommt es beim Sacred Dance nur auf Besinnung und Meditation an.
Mein Kreistanzen
In den traditionellen, meditativen Kreis- und Wegtänzen begegnen wir dem Wesen eines Volkes. Sie laden uns ein, Grenzen zu übertanzen und das Anderssein zu verstehen. Vielleicht begegnen wir uns neu? Der Symbolgehalt der Kreistänze lässt uns die Verbindung zwischen Himmel und Erde, der Natur und Elementen, zu uns selber, etc. spüren. Wir erahnen kosmische Muster in den Tänzen.
Die Kreistänze haben eine belebende, zentrierende und ausgleichende Wirkung.
Wir tanzen um eine gemeinsame Mitte und tanzen damit auch zur eigenen Mitte.
Wir bewegen uns und lassen uns bewegen.
Wir ziehen tanzend Kreise.
Wir malen tanzend mit unseren Füssen ein Mandala.